Diversitätsbewusstsein und Rassismuskritik

Intersektionale Schutzkonzepte

 

Wo vor und vor wem müssen Kinder und Jugendliche geschützt werden? Warum? Und wie kann dieses Thema auf struktureller Ebene in einer Organisation etabliert werden? Coach e.V. beschäftigt sich seit 2021 damit Schutz- und Rechtekonzepte ganzheitlich zu erstellen. Dabei ist es uns wichtig unterschiedliche Formen von Gewalt mitzudenken. Wir beachten somit das Thema sexualisierter Gewalt, aber auch den Schutz der persönlichen Integrität vor Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung. Außerdem denken wir dabei einen professionellen Umgang mit Traumatisierungen und Diversitätssensibilität mit. Der Fokus dieser ganzheitlichen Ansätze liegt für uns auf einer intersektionalen Herangehensweise (Intersektionalität). Dafür braucht es detailliertes Wissen über Diskriminierung, ihre Auswirkungen und wie dies in Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einfließen kann. Der Bedarf an Bildungsformaten zu intersektionalen/ diskriminierungskritischen Schutz- und Präventionskonzepten erreichte uns in verschiedenen Kontexten.  Über das Themenfeld „Intersektionale Schutzkonzepte“ etablieren wir unterschiedliche Formate, wie z.B. Veranstaltungsreihen, Werkstattgespräche, Podcasts und teilen somit unser Wissen.

Werkstatt- und Vernetzungsprojekt  

2023 wurde das Werkstatt- und Vernetzungsprojekt Intersektionale Schutz- und Präventionskonzepte implementieren gefördert durch das Paritätische Jugendwerk bei der Coach Akademie umgesetzt.    

Durch dieses Projekt haben wir eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten, die die Verbindung und Leerstellen von Präventionskonzepten gegen sexualisierte Gewalt um den Kontext von diskriminierender Gewalt ergänzen und im Hinblick auf Intersektionalität thematisieren, reflektieren und weiterdenken.   

Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung unseres eigenen Schutzkonzeptes. Ab Juni 2024 ist unser überarbeitetes Schutzkonzept auf unserer Homepage zu finden.  

 

Veranstaltungsreihe

Kinder- und Jugendschutz weiterentwickeln: Wege zu einer diskriminierungssensiblen und sicheren Umgebung 

Kick Off: Impulse für einen intersektionalen Kinder- und Jugendschutz – Alle auf die gleiche Art schützen(swert)? 

Mithilfe einer intersektionalen Perspektive werfen wir den Blick auf unterschiedliche Diskriminierungsformen und wie sich diese im Alltag zeigen. Außerdem betrachten wir, wie Diskriminierungsschutz in den rechtlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit verankert ist.   

Am Wochentag, TT.04.2024, 10:00-16:00  

Referent*innen: 

Veranstaltungsort: 

Blicke auf die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen – Wie wirkt alltägliche Diskriminierung und wie wird damit umgegangen?  

Wir möchten uns mit den Auswirkungen von alltäglicher Diskriminierung auseinandersetzen und betrachten welche möglichen Reaktionsmuster diese hervorrufen kann und was das wiederum mit der Entwicklung von Schutzkonzepten zu tun hat.   

Wochentag, TT.06.2024, 10:00-16:00  

Referent*innen  

Veranstaltungsort  

Ohnmächtig der beobachteten Diskriminierung ausgeliefert? Wie wir bei Diskriminierung professionell handeln 

Ziel der Fortbildung ist es, den Blick für die pädagogische Verantwortung zu schärfen und ihren Handlungsspielraum zu erweitern, sodass Kinder und Jugendliche in gewalt- und scherzvollen Augenblicken eine belastbare und mächtige Unterstützung an ihrer Seite haben.   

November 2024 

Referent*innen  

Veranstaltungsort  

Diskriminierung auf struktureller Ebene mitdenken – Was können wir von diversitätsorientierter Organisations-entwicklung lernen? 

Die „diversitätsorientierte Organisations-entwicklung“ zielt darauf ab, staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen nach innen und nach außen diskriminierungskritisch zu prüfen und diversitätsorientiert weiterzuentwickeln. Wir betrachten gemeinsam, wie uns dieser Ansatz bei der Weiterentwicklung intersektionaler Schutzkonzepte helfen kann.  

Frühjahr 2025 

Referent*innen  

Veranstaltungsort  

Informationen zur Anmeldung

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.  Sie bietet einen Rahmen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Diskriminierung als mögliche Kindeswohlgefährdung und die Relevanz für die Schutzkonzeptentwicklung.   

Wir empfehlen eine Anmeldung zu allen vier Veranstaltung.

Kontakt: wambach@coach-koeln.de 

Die Projektförderung wurde vorerst bis Juli 2024 genehmigt. Nach einer Weiterbewilligung werden die konkreten Termine für die dritte und vierte Veranstaltung festgelegt.  

Weitere Informationen unter coach-koeln.de oder auf unserem Instagram Kanal coach_ev_koeln.   

 

In Kooperation mit: 

Integrationshaus e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW, Paritätisches Jugendwerk NRW,

Dr. Birgit Jagusch (TH Köln) 

Gefördert durch

Landschafsverband Rheinland (LVR)

Ansprechperson

Bianca Wambach

Mail: wambach@coach-koeln.de
Telefon: 0221/ 678 11 600